Industrie 4.0

Die Digitalisierung schreitet mit enormer Geschwindigkeit voran – wir sind jedoch erst am Beginn des Weges. Vielfach wird bereits Remote Service, Condition Monitoring in vielen Firmen umgesetzt. Weiterhin wird an Apps, Maschinenbedienung mit Smart Devices, Web Trainings, Modellierungs-/ Simulations-Software, Vernetzung der Maschinen und deren Programmierung mit Smart Devices, M2M Kommunikation gearbeitet. Der Trend geht in Cloud Services, Predictive Maintenance, datenbasierten Services und Integrative HMI.

Das hat zu einem Umdenken in der traditionellen Denkweise geführt und zu einem datenbasierenden Value Added Service das neue Geschäftsmodelle mit sich bringt. Das führt dazu, dass die Fertigungsprozesse komplett digitalisiert werden. Wie in manchen Betrieben schon durchgeführte vollautomatische Produktionsprozesse die mit den kompletten Logistikprozessen von Zulieferern, Herstellern und Kunden verknüpft sind. Durch diese Verknüpfung entstehen erhebliches Einsparungspotenzial und die Möglichkeit diesen gesamten Prozess zu optimieren. Dabei nur um einige zu nennen ist die Maximierung der OEE, verkürzte und optimierte Rüstzeiten, vertikale Integration von Produktion und Geschäftsdaten, automatische Bereitstellung von Wissen, etc.

Wo liegen die Optimierungspotential in den Fertigungsprozessen? In diesem Zusammenhang sind die Reduzierung der Wartungskosten, der Time to market, Maschinenstillstandzeiten, der Lagerstände, Qualitätskosten zu nennen.  Weiterhin wird eine deutliche Steigerung der Vorhersagegenauigkeit und einer Produktionssteigerung bei technischen und Verwaltungsberufen durch Automatisierung der Wissensarbeit und der künstlichen Intelligenz kommen der viel Arbeiten reduziert und automatisiert. Gerade bei der Nutzung von KI wird das Potenzial aus einer echten Verbindung von IoT und KI im Sinne einer “Artificial Intelligence of Things” jedoch noch längst nicht ausgeschöpft  Desweiteren sind erhebliche Einsparungen in den Logistikprozessen zu erwarten.

Wie wird die Zukunft des Internets der Dinge (IoT) 2020 bis 2025 (und danach) aussehen? Forschungsinstitute gehen von über 30 Milliarden vernetzten Geräten im Jahr 2020 und 75 Milliarden im Jahr 2025 aus. 2020 hat die Internetwirtschaft voraussichtlich rund 145 Milliarden Euro umgesetzt. Bis 2025 ist mit einer Umsatzsteigerung um auf circa 253 Milliarden Euro zu rechnen – wobei andere Einschätzungen bei 987 Mrd. USD liegen.

Diese Zahlen zeigen auf, dass ein gewaltiges Potential vorhanden ist, die von den Maschinenbauern, den Firmen genutzt werden müssen, um für die Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Die dazu benötigte Plattformen sind eine IOT Infrastrukturanbieter wie Amazon AWS, MS Azure, IOT Plattformanbieter wie die zuvor genannten oder z.B. Siemens MindSphere, Bosch IOT Suite, um nur einige zu nennen, App Entwickler, Smart Factories und die Maschinen und Anlagenanbieter mit den entsprechenden Komponenten, wie Festo, SEW usw. Aus diesem Gesamtkonstrukt ergeben sich die Einsparungspotentiale und neuen Business Modelle wie Pay-by-Use, Pay-per-Produkt ….